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Einige Höhepunkte

 
  • 1963
Gründung des WWF Österreich aus Sorge um die Lange Lacke. Zähe Verhandlungen und zahlreiche Spenden führen zur Rettung des Vogelparadieses "Lange Lacke" am Neusiedlersee.

  • 1970
Gründung des WWF-Reservates "March-Auen/Marchegg" Der WWF kauft ein 1.200 Hektar grosses Augebiet – Lebensraum für Europas grösste baumbrütende Storchenkolonie.

  • 1972
Ankauf des WWF-Reservats Hundsheimer Berge

  • 1978
Start des internationalen Bartgeierprojekts. Der Bartgeier, der seit 1880 in Österreich als ausgestorben galt, wird in den Alpen wieder heimisch.

  • 1984
Kampf um den Auwald bei Hainburg. Der WWF erwirkt einen Beschluss beim Obersten Gerichtshof gegen das Kraftwerk bei Hainburg.

  • 1986
Der WWF ändert seinen Namen von "World Wildlife Fund" in "World Wide Fund for Nature".

  • 1989
Start des Wiederansiedlungsprojektes für Braunbären. Heute wird die Population der Österreichischen Bären auf zwei bis drei Exemplare geschätzt.

  • 1999
Rettung des Tiroler Lech. Kampagne "Netz des Lebens" – Zahlreiche Gebiete werden auf Druck des WWF für das Natura 2000-Schutzgebietssystem der EU nachnominiert.

  • 2000
"Lass sie leben!" - Diese Kampagne widmet sich dem Schutz von 10 besonders bedrohten heimischen Tierarten (Bär, Großtrappe, Habichtskauz, Weißstorch, Seeadler, Sonnentau, usw.)

  • 2002
"Reichtum Alpen – gemeinsam sichern" - Der WWF setzt sich erfolgreich für die Erhaltung der letzten unberührten Wildnisgebiete in Österreichs Bergen (z.B. Ötztaler Alpen, Totes Gebirge) ein.

  • 2004
"FSC Kampagne - Holz mit Gütesiegel" - Das FSC-Gütesiegel steht für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Der WWF fördert die Zertifizierung u. a. in Rußland, Rumänien und der Slowakei.

  • 2006
"Wasser braucht Leben" und "Jeder Hektar zählt" – Der WWF setzt sich für die Revitalisierung der Fließgewässer und für ökologischen Hochwasserschutz ein. Am Inn beginnen erste konkrete Rückbau-Maßnahmen, Traun, Salzach usw. werden folgen.

"Retten Sie die Welt mit ein paar Münzen" - Spendenkampagne für internationale und nationale Naturschutzprojekte, wie etwa für Wasserschildkröten, Tiger, Amazonas und Flüsse.

  • 2007
Die Amazonas-Sommerkampagne  "5 Euro stoppen die Säge" reist mit einer Zelttour durch alle Bundesländer. Das Plakatsujet gewinnt den Werbepreis Effie in Bronze.

  • 2008
2008 feierte der WWF Österreich sein 45-jähriges Bestehen. Wieder fand die Amazonas-Sommerkampagne mit Regenwald-Zelttour statt, in diesem Jahr unter dem Motto "2008 haben wir Österreich verloren!"

  • 2009
Im Sommer startete der WWF zum Schutz von Flüssen und Flusslandschaften mit seinen Partnern die Plattform "Flüsse voller Leben". Mehr als 20.000 ÖsterreicherInnen sprachen sich im Rahmen einer Petition für den Erhalt unserer Flussjuwele aus.

Die Amazonas-Sommerkampagne erfuhr unter dem Slogan "Der Regenwald brennt" ihre dritte Auflage.

Im September wurde die Errichtung des Biosphärenreservates Donau-Drau-Mur von den Regierungschefs der beteiligten Länder feierlich unterzeichnet. Damit wurde größte Biosphärenreservat Europas unter Leitung des WWF gegründet.

Unter dem Motto "Vote Earth - Wähle die Erde" startete der WWF im November seine Klimakampagne. Im Rahmen der Kopenhagener Klimakonferenz wurden die gesammelten rund 21.000 Stimmen an Umweltminister Nikolaus Berlakovich übergeben.
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