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Fotostrecke zum Valentinstag: Liebesbeweise aus dem Tierreich

Ob mit Blumen, Schokolade, Grußkarten oder etwas ganz anderem – nicht nur zum Valentinstag drücken viele Menschen ihre Zuneigung mit Geschenken aus. Dieses Phänomen ist aber bei Weitem kein rein Menschliches. Auch im Tierreich wird versucht dem Liebesglück mit kleinen Aufmerksamkeiten auf die Sprünge zu helfen. Wir stellen dir hier 4 Tierarten vor, bei denen freudig aus „Liebe“ geschenkt wird.

 

Eisvogel: Liebe geht durch den Magen

Liebe geht bekanntlich durch den Magen, auch beim Eisvogel. Die Männchen dieser in Österreich gefährdeten Vogelart versuchen ihre Herzensdamen mit frischem Fisch zu überzeugen. Dass der anregende Appetithappen nicht für ihn selbst ist, lässt sich daran erkennen, wenn der Fischkopf Richtung Weibchen zeigt. Die Angebetete kann ihn so nämlich leichter schlucken. Eine sehr aufmerksame Geste!

Schimpansen: Süße Aufmerksamkeiten zahlen sich aus!

Auch Schimpansen setzen unter anderem auf leckere Geschenke um eine potentielle Partnerin zu beeindrucken. Denn männliche Schimpansen servieren ihrer Auserwählten süße Früchte. Schenkende Schimpansen sind sogar meist erfolgreicher als ihre nicht-schenkenden Artgenossen. Kleine Aufmerksamkeiten zahlen sich eben aus. 

Rollwespe: Ein Date mit Happy Ending

Rollwespen der Familie Tiphiidae hingegen setzen auf eine ganz andere Strategie. Männliche Rollwespen laden ihre Angebeteten zu einem ganz speziellen Date ein: Sie spendieren ihnen einen Freiflug. Das ist deshalb eine besonders aufmerksame Geste, da die Weibchen ohne Flügel geboren werden und sich ohne männliche Hilfe niemals in die Lüfte erheben können. Für seine großen Mühen wird das Männchen schon während des Dates entschädigt: Während des Fluges ist genügend Zeit für Sex.

Eselspinguin: Ein Stein für das perfekte Nest

Bei den Eselspinguinen geht es hingegen sehr häuslich zu. Denn männliche Eselspinguine versuchen Weibchen mit besonders schönen Steinen und anderen Materialien für den Nestbau zu beeindrucken. Dabei streiten die Männchen oft lautstark wem welcher Stein gehört. Der gemeinsame Nestbau festigt nicht nur die Bindung der Pinguin-Paare, sondern verschafft auch dem Nachwuchs einen Vorteil. Forscher haben herausgefunden, dass schlecht ausgebaute Pinguinnester schneller feucht und matschig werden, was die Überlebenschancen der Jungen senkt.